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Dienstwaffen und Munition stehen im erforderlichen Umfang zur Verf├╝gung.

Land NRW investiert 30 Millionen Euro f├╝r Munition

Justizvollzug und Polizei sind in NRW die Bereiche, in denen Schusswaffen benutzt werden. Um die Waffen sachgerecht f├╝hren und handhaben zu k├Ânnen, muss regelm├Ą├čig ge├╝bt werden.

In den Jahren 2018 bis 2023 wurden circa 28,6 Millionen Euro f├╝r Munition ausgegeben, die f├╝r die Beschaffung von 49 Millionen Schuss Munition verwendet wurden.

Diese Information ist einer vor Tagen ver├Âffentlichten Antwort von NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) auf eine AfD-Anfrage zu entnehmen. Die schlechte Versorgungslage in der Ukraine hatte die Abgeordneten Hartmut Beucker und Markus Wagner von der AfD bewogen, sich nach dem Munitionsbestand der Sicherheitsbeh├Ârden des Landes zu erkundigen.

Das Innenministerium stellte klar, dass Polizeibeh├Ârden und Justizvollzugseinrichtungen ├╝ber Dienstwaffen und Munition verf├╝gen, um ihre gesetzlich ├╝bertragenen Aufgaben erf├╝llen zu k├Ânnen. Die Bevorratung ist nach Einsch├Ątzung des Ministeriums f├╝r die Aufgabenerf├╝llung ausreichend und unausgesetzt gew├Ąhrleistet.

F├╝r alle Justizvollzugseinrichtungen des Landes, teilte das Ministerium mit, beschaffe die zentrale Waffenkammer der Justiz NRW Munition f├╝r ├ťbungs- und Einsatzzwecke. In den letzten f├╝nf Jahren seien insgesamt 3,7 Millionen Schuss Munition f├╝r 1,7 Millionen Euro angekauft worden.

Nach Ministeriumsangabe komme speziell der Handhabung der Dienstwaffen gro├če Bedeutung zu. Ein hohes Ma├č an regelm├Ą├čigem Training sei deshalb nicht nur unverzichtbar, sondern zwingend erforderlich, um Dienstwaffen sachgerecht f├╝hren zu k├Ânnen. Im Bereich des Justizvollzuges werde der ├╝berwiegende Teil der Munition f├╝r ├ťbungszwecke ben├Âtigt. Daneben stehe den Einrichtungen eine Einsatzreserve f├╝r Transporte und zur Sicherung der Anstalten zur Verf├╝gung. Aus Anlass des Ukraine-Kriegs ist nach Auskunft des Innenministeriums keine Ver├Ąnderung bei der Munitionsbeschaffung und -bevorratung eingetreten.

Die nordrhein-westf├Ąlische Polizei kann nach den Ausf├╝hrungen des Ministeriums aktuell ├╝ber 51.000 Pistolen mit jeweils zwei Magazinen und 7.616 Maschinenpistolen mit jeweils vier Magazinen verf├╝gen. In den Vollzugsanstalten des Landes werden 1.277 Schusswaffen mit Magazinen vorgehalten.

Friedhelm Sanker

Symbolfoto im Beitrag ┬ę Michael Rogner / stock.adobe.com